Theater-Tschick- M10 - Hugo-von-Trimberg Grund- und Mittelschule

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Theater-Tschick- M10

Schulleben > Schuljahr 2014/2015 > Mittelschule

Tschick von Wolfgang Herrndorf

Schauspieler:
Maik  Bernhard Georg Rusch
Tschick Felix Pielmeier
Isa  Sybille Kreß

Am Donnerstag dem 16. April 2015 waren meine Klasse M 10 und ich mit unserem Klassenlehrer Herrn Nitsche in dem Theaterstück „Tschick“.

Nachdem wir in der Klasse bereits das Buch gelesen hatten, waren wir gespannt, wie das Stück auf der Bühne umgesetzt wurde.

Am ersten Tag der Sommerferien: Die Mutter des 14-jährigen Maik ist beim jährlichen Entzug, sein Vater mit jugendlicher Geliebten auf „Geschäftsreise“. Der Rest der Klasse ist auf der Geburtstagsfeier der Jahrgangsschönsten. Und Maik allein mit Villa, Pool und 200 Euro. Der Außenseiter Maik Klingenberg fährt mit dem neuen Schüler Andrey alias „Tschick“ in einem „ausgeliehenen“ Lada durch die „Walachei“.

Das Theaterstück „Tschick“ ist eine gelungene Umsetzung des Buches. Es wurde gut inszeniert und man konnte dem Handlungsstrang gut folgen. Das gesamte Stück wurde in guter Theatermanier aufgeführt und mit einfachen Mitteln in Szene gesetzt. Dinge wie Wasser oder ähnliches, die man nicht wirklich groß darstellen kann, wurden mit guten Lichteffekten und gekonntem Schauspiel verdeutlicht. Aufgrund dieses minimalen Aufwandes, könnte es für viele Besucher, die nicht oft in ein Theater gehen, verwirrend und teils verstörend dargestellt worden sein.

Die schauspielerische Leistung war sehr begeisternd. Emotionen und bestimmte Verhaltensweisen wurden deutlich ausgedrückt und man konnte diese gut nachvollziehen. Obwohl das Stück nur mit 3 Schauspielern gespielt wurde, war es kein Problem, weil eine Person mehrere Rollen spielte. Im Großen und Ganzen konnte man dem Stück nicht nur durch die schlichte Bühnenkonstruktion, sondern auch durch die gute Leistung der Schauspieler folgen.

Auch wenn alles gut umgesetzt wurde, haben doch einige Schlüsselstellen gefehlt, die das gesamte Geschehen doch noch etwas verdeutlicht hätten. Stellen, die auch nur geringe Andeutungen auf winzige Details gemacht haben, wurden teils weggelassen. Diese Details hätten dem ganzen noch eine gewisse Wärme verliehen und hätten das Stück einen Tick fesselnder gemacht.

Trotz alledem ist „Tschick“ sehr zu empfehlen und wir haben es nicht bereut, das Stück angesehen zu haben.
Übrigens:
Der Autor des Stückes Wolfgang Herrndorf hat sich kurz nach Fertigstellung des Buches das Leben genommen, weil er an einer unheilbaren Krankheit gelitten hat. Vielleicht wollte er mit dieser abenteuerlichen Reise in den Sommerferien noch einmal seine ganze Lust am Leben darstellen…

Leon Neubauer und Julian Graser



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